Die brillante Mademoiselle Neila

Genre: Drama, Komödie

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Daniel Auteuil, Camélia Jordana, Yasin Houicha, Nozha Khouadra, Nicolas Vaude, Jean-Baptiste Lafarge,…

Produzenten: Dimitri Rassam, Benjamin Elalouf,…

Regisseur: Yvan Attal

 

Verleih: Square One Entertainment

Kinostart: 14.06.2018

 

Inhalt:

Neila Salah hat es geschafft. Sie wurde an der renommierten Pariser Assas Law School angenommen und ist auf dem Weg, sich endlich ihren großen Traum zu erfüllen und Anwältin zu werden. Doch schon am ersten Tag läuft alles schief. Neila kommt zu spät. Ausgerechnet zur Vorlesung von Professor Pierre Mazard, der für sein provokantes Verhalten und seine verbalen Ausfälle bekannt ist. In seiner so gar nicht politisch-korrekten Art nimmt er die junge Studentin vor versammeltem Hörsaal sofort aufs Korn. Doch diese Begegnung bleibt nicht ohne Folgen: Mazzard wird von der Universitätsleitung vor die Wahl gestellt: Entweder er verlässt die Uni oder er glättet die Wogen, indem er Neila hilft, einen prestigeträchtigen Rhetorikwettbewerb zu gewinnen. Neila ist alles andere als begeistert über das unerwartete Engagement – schließlich könnten sie und der zynische, elitäre Professor nicht unterschiedlicher sein. Und doch gelingt es den beiden mit der Zeit, hinter die spröde Fassade des anderen zu blicken und sie entdecken, dass es einiges voneinander zu lernen gibt...

 

Kritik:

Die brillante Mademoiselle Neila“ überzeugt mit Witz und jeder Menge Charme. Es ist eine wunderbare Komödie über zwei starke Charakterköpfe, deren Zusammenprall das Leben des anderen für immer verändert. Für die Besetzung der beiden Hauptdarsteller konnten keine besseren gefunden werden wie Daniel Auteuil und Camélia Jordana, die bestens miteinander harmonieren.

In dem Film geht es um das leidige Thema „Rassismus“. Mit diesem Film ist „Rassismus“ in der Universität angelangt und wie man sieht, kann überall einer sein, der rassistisch veranlagt ist.

Ein Professor, der seinen Studenten vorwirft, dass sie nicht angemessen gekleidet sind, geht gar nicht. Wir leben in einem freien Land und so kann man sich auch kleiden wie man möchte, man kann essen was man gerne mag und man kann einen Beruf wählen, in dem man sich wohlfühlt.

Trotz der ernsten Thematik kommt der Humor nicht zu kurz.

Der Film präsentiert auf beeindruckende Weise das Leben zwischen Arm und Reich und greift auch die unterschiedlichen Kulturen auf.

Obwohl die Geschichte so ernst ist, kommt auch die Romantik im Film nicht zu kurz. Die Geschichte ist so einfühlsam erzählt, dass sie gleich zu Tränen rührt.

Zum Einen macht der Film wütend, wütend auf die Politik, zum anderen aber auch kämpferisch stark, denn nur wer um was kämpft, erreicht was im Leben, vielleicht auch eine Änderung des Rechtssystems...