Die Augen des Weges

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Regisseur: Rodrigo Otero Heraud

 

Verleih: Arsenal Filmverleih

Kinostart: 10.05.2018

 

Inhalt:

Die Augen des Weges“ ist ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt.

Der Film ist ein Gebet in der Quechua-Sprache. Es bringt die Gefühle der Andenkultur gegenüber der Mutter Erde zum Ausdruck, genauso wie die Suche nach einem tieferen Verständnis der Natur als Lebewesen, als ewige Begleiterin der Menschen.

Hipólito Peralta Ccama, ein spiritueller Meister der andinen Tradition, taucht in verschiedenen Regionen der Kordilleren auf und verschwindet wieder, wie ein Geist, der einen letzten Blick auf die heiligen Berge werfen möchte, und er unterhält sich mit dem Wasser, den Felsen, den Männern, und findet heraus, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet:

Das Herz der Menschen hat sich in Stein verwandelt.“ Er ergänzt: „Doch sogar die Steine haben Gefühle, sonst würden sie nicht ihre Tränen vergießen, um uns zu trinken zu geben, die Pflanzen zu bewässern, damit das Leben wächst. Deswegen sollen wir unsere Herzen der Mutter Erde öffnen, ohne Rücksicht unseres Glaubens oder unserem Alltag. In der Natur gibt es Wissen, Weiheit, Liebe, da ist alles was wir brauchen.“

 

Kritik:

In „Die Augen des Weges“ werden beeindruckende Naturaufnahmen gezeigt, die verbunden mit einfühlsamer Musik sind. Die Dokumentation überzeugt mit wunderschönen Bildern, jeder Menge Tradition und einer ehrlichen Geschichte.

Es werden beeindruckende Aufnahmen von Regenbögen, Sonnenaufgängen und all dem, was die Natur zu bieten hat, gezeigt. Es ist eine Dokumentation zum Träumen und Schwärmen, die aber auch jede Menge Informatives über ein fremdes Land bereithält.