Der Stern von Indien

Genre: Drama, Historie

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Hugh Bonneville, Gillian Anderson, Michael Gambon, Manish Dayal, Huma Qureshi, Lily Travers, Om Puri,…

Produzenten: Deepak Nayar, Gurinder Chadha, Paul Mayeda Berges,…

Regisseur: Gurinder Chadha

 

Verleih: Tobis Film

Kinostart: 10.08.2017

 

Inhalt:

Lord Mountbatten und seine Frau Edwina kommen im Jahr 1947 nach Delhi. Mountbatten soll als Vizekönig die britische Kronkolonie entlassen. In dem Palast arbeiten nicht weniger als 500 indische Bedienstete, darunter der junge Hindu Jeet, der hier unverhofft seine einstige Flamme wiedertrifft – die schöne Muslima Aalia. Da eine Verbindung zwischen Angehörigen der verfeindeten Religionen nicht in Frage kommt, ist es eine verbotene Liebe.

Nach der Gründung der neuen Staaten Indien und Pakistan brechen schwere Unruhen aus und Jeet verliert nicht nur seine Familie, sondern auch seine große Liebe Aalia...

 

Kritik:

Der Stern von Indien“ erzählt eine einfühlsame Geschichte von einer „fast“ unmöglichen Liebe mit bezaubernden Bildern und traumhaft schönen Landschaftsaufnahmen. Es ist ein beeindruckendes Drama mit wunderschönen Aufnahmen und einer tragischen Geschichte über Flucht und Macht.

Aktueller denn je – das Flüchtlingsdrama!

Ein Film, den sich auch die deutschen Politiker anschauen sollten, die noch imemr nicht zwischen Flüchtling und „Flüchtling“ entscheiden können und einfach alle aufnehmen. Da spielt es gar keine Rolle mehr ob es sich um einen Kriegs- oder einen Wirtschaftsflüchtling handelt und irgendwann glauben die Behörden dann niemandem mehr. Das Drama handelt von den Eigenschaften Macht, Flucht und Intrigen.

Ein besonderes Highlight an dem Film ist auch, dass man durch die bezaubernden Aufnahmen, durch die das Land Indien präsentiert wird, was genau mit Indien verbunden ist, wissen nur ganz wenige. Indien ist also keineswegs ein wohlhabendes, buntes Land, wie man es aus den Bollywood-Filmen kennt...