Der Junge muss an die frische Luft

Genre: Komödie, Biografie, Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Julius Weckauf, Luise Heyer, Sönke Möhring, Hedi Kriegskotte, Joachim Kröl, Ursula Werner, Rudolf Kowalski, Maren Kroymann, Diana Amft, Elena Uhlig, Kathrin von Steinburg, Birge Schade,…

Produzenten: Sebastian Werninger, Nico Hofmann, Hermann Florin,

Regisseurin: Caroline Link

 

Verleih: Warner Bros. GmbH

Kinostart: 25.12.2018

 

Inhalt:

Ruhrpott 1972. Der pummelige neunjährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner „Omma“ Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren...

 

Kritik:

„Der Junge muss an die frische Luft“ ist die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling.

Es ist eine rührende Geschichte mit toller Musik aus dem Schlager-Genre.

Die Botschaft des Films soll übermitteln, dass man nicht auf das Geschwätz anderer hören soll, sondern einfach das machen, was man denkt und worauf man Lust hat.

Mit Musik von Buddy Holly und „Eierlikör“ lädt die Verfilmung zu einem stimmungsvollem Kinohighlight ein. Die Musik regt zum Nachdenken an, genauso wie die Geschichte, denn die Zeiten von Mobbing in der Schule sind nach wie vor vorhanden. Ganz gleich ob 1972 oder 2018, die Kinder waren schon immer und sind immer noch ungerecht zu schwächeren. Wenn einer nicht der Allgemeinheit entspricht, weil er z. B. zu dick ist, eine Behinderung hat oder schüchtern ist, wird er gemobbt und gehänselt.

Wer kennt sie nicht mehr, die Wanderspiele (1 Hut, 1 Stock, 1 Regenschirm, vorwärts, rückwärts, seitwärts, Platz) oder die Musik von Roy Black. Hier wird man nicht nur zu einem interessanten Film über einen der größten Entertainer eingeladen, sondern auch um in Erinnerungen zu schwelgen.

Hape Kerkeling hatte kein leichtes Leben. Er ging über Höhen und Tiefen und stand immer wieder auf. Durch eine schwere Kindheit hat er es geschafft wieder aufzustehen und wie der Film wieder einmal deutlich zeigt, kann man sich auch noch mit 72 Jahren um seine Familie bzw. sein Enkelkind kümmern, wenn Not am Mann ist. Das sollte schon mal gesagt sein und wird sehr gut in dem Film interpretiert.

So traumhaft schön der Film auch ist, genauso rührt er auch zu Tränen!

Da hilft nur eines: Singen hilft gegen Traurigkeit und genau das tat auch Hape Kerkeling. Man kann alles schaffen, wenn man nicht im Hier und Jetzt stehenbleibt sondern weiterlebt. Das sagt auch der Film auf beeindruckende Weise aus, dass man immer weitergehen und nach vorne schauen soll.

Hape Kerkeling hat sich schon als Kind gerne verkleidet, Theater gespielt, Witze gemacht und gelacht.

Wer in den 70er Jahren geboren ist und in der Zeit aufgewachsen ist, der wird mit dem Film garantiert auch in Erinnerungen schwelgen!!!

 

 

Fotos von der München Premiere im Mathäser Filmpalast gibt es unter dem nachfolgendem Link https://future-image.de/searchresult.html?event=1&suche=Filmpremiere++Der+Junge+muss+an+die+frische+Luft++in+M%C3%BCnchen%20&daterange=2018-12-20+bis+2018-12-20 !