Das Wunder im Meer von Sargasso

Genre: Thriller, Drama

FSK: ab 16 Jahren

Darsteller: Angelika Papoulia, Youla Boudali, Christos Passalis, Argyris Xafis, Thanasis Dovris, Laertis Malkotsis, Maria Filini, Michalis Kimonas, Christian Culbida, Michalis Mathioudakis,…

Produzenten: Maria Drandaki, Titus Kreyenberg, Ellen Havenith, Olle Wirenhed,...

Regisseur: Syllas Tzoumerkas

 

Verleih: Real Fiction Filmverleih

Kinostart: 12.09.2019

 

Inhalt:

Elisabeth ist Chefin der Polizei von Messolonghi, einer Kleinstadt an der Westküste Griechenlands, die für ihre Aalzucht bekannt ist. Elisabeth gilt als rücksichtslose Polizistin, als jemand, der zu viel trinkt und jegliche Konventionen verachtet. Dabei hat sie eine sehr gute Ausbildung genossen und galt als vielversprechende Beamtin bei der Polizei in Athen. Doch als sie sich weigerte, das Geständnis eines Jugendlichen zu fälschen, der wegen Verdacht auf Mitgliedschaft in einer Terror-Vereinigung in Untersuchungshaft saß, wurde sie kurzerhand aus der Anti-Terror-Einheit entlassen und in die Provinz versetzt – nach Messolonghi. Ihre Karriere war zerstört.

Rita ist in Messolonghi geboren und aufgewachsen. Sie arbeitet in der örtlichen Aalzucht und putzt in ihrer Freizeit Kirchen, um ein Auskommen zu haben. Sie wirkt ein bisschen derb und hat keine Freunde. Ihr Bruder Manolis, eine lokale Größe im Schowgeschäft, schikaniert sie nach Strich und Faden. Er überstrahlt alles und in jeden in dieser Kleinstadt, so dass keiner merkt, wie gefährlich er Rita geworden ist.

Nach einer wilden Strandparty mit jeder Menge Drogen und Alkohol wird Manolis am nächsten Morgen erhängt aufgefunden. Elisabeth wird mit dem Fall betraut. Je weiter sie mit ihren Ermittlungen kommt, je mehr Details sie über Manolis mysteriösen Tod erfährt, desto klarer werden die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Frauen: sie haben beide die Nase gestrichen voll und wünschen sich nichts mehr, als einen Neuanfang in einer anderen Welt. Genau wie die Aale werden Elisabeth und Rita versuchen, sich aus dem Sumpf zu befreien und weit weg zu kommen – bis in die Karibik, ins Meer von Sargasso...

 

Kritik:

Wer sich als Fan von dem Land Griechenland sieht, für den ist der Film ein echter Traum. Der Film überrascht mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen, ist aber zudem auch sehr spannend und fesselnd erzählt. Der Film überzeugt mit wunderschönen Naturaufnahmen, aber auch einer ernstzunehmenden, dramatischen Geschichte.

Das Land wird in der Verfilmung mal von einer Seite gezeigt, die man so noch nicht erlebt hat, nämlich von der Seite, die fernab von Ruhm und Reichtum steht.