Candyman

Genre: Horror

FSK: ab 16 Jahren

Darsteller: Yahya Abdul-Mateen II, Teyonah Parris, Nathan Stewart-Jarrett, Colman Domingo, Kyle Kaminski, Vanessa Williams, Brian King, Miriam Moss, Rebecca Spence,…

Produzenten: Jordan Peele, Win Rosenfeld, Ian Cooper, Jason Cloth,...

Regisseurin: Nia Da Costa

 

Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Kinostart: 26.08.2021

 

Inhalt:

„Candyman“ ist zurück und zwar dort, wo alles begann: in einem einst heruntergekommenen Viertel von Chicago. Zwar ist die Gegend längst nicht mehr so zwielichtig, doch die düstere Legende vom Fluch des Candyman existiert weiterhin in den Köpfen der Bewohner. Der grausame Killer mit der Hakenhand – so sagt es die Legende -, tötet erbarmungslos jeden, der es wagt, seinen Namen „Candyman“ fünfmal in einen Spiegel zu rufen.

Ein Jahrzehnt nach dem Abriss des letzten Wohnturms hat die Gentrifizierung auch das Viertel Cabrini Green erreicht. Die einstige Sozialwohnungssiedlung ist längst zu einem Hotspot für Besserverdiener und aufstrebende Millennials geworden – so beziehen dort auch die Künstler Anthony und seine Freundin, die Galeristin Brianna, eine luxuriöse Eigentumswohnung. Als Anthonys Künstler-Karriere ins Stocken gerät, erfährt er durch einen alteingesessenen Bewohner von den ebenso tragischen wie grausamen Hintergründen der Candyman-Legende. Bemüht, seinen Status für neue Werke zu nutzen. Er ahnt nicht, dass er dadurch ein totgeglaubtes Grauen wiederentdeckt und eine erneute Horror-Welle von Gewalt und Tod auslöst, die ihn weit mehr kosten könnte als seine Karriere…

 

Kritik:

„Candyman“ ist ein ikonischer Horrorfilmklassiker, in dem es um Themen wie Rassismus und Gewalt geht, aber man bekommt auch einen aufrüttelnden Blick auf die alte Legende des „Candyman“. Die Fortsetzung ist zeitgenössisch, spannend und man erlebt einen wunderbaren Nachmittag oder Abend zum Gruseln. Natürlich nicht zu spannende, denn schließlich hat der Film eine 16er Freigabe.

Eine sehr interessante und spannende Geschichte über Vergangenheit und Zukunft, über Kunst heute und damals.

Es geht um Intrigen und Arroganz, aber auch um Rassismus.

Die Geschichte ist spannend und fesselnd erzählt und die Darstellung berühmten „Candyman“ mit einem Bienenschwarm ist sehr gelungen. 

Ein rundum, bis in den Abspann, gelungener Film. Im Abspann wird noch einmal eine Zusammenfassung zu „Candyman“ als Schattenspiel gezeigt, dass man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.