Can You Ever Forgive Me

Genre: Drama, Komödie, Biografie

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Melissa McCarthy, Richard E. Grant, Dolly Wells, Jane Curtin, Ben Falcone, Stephen Spinella, Anna Deavere Smith, Gregory Korostishevsky,…

Produzenten: Anne Carey, Amy Nauiokas, David Yarnell, Jawal Nga,...

Regisseurin: Marielle Heller

 

Verleih: Twentieth Century Fox

Kinostart: 21.02.2019

 

Inhalt:

Can You Ever Forgive Me“ ist die wahre Geschichte der bekannten Prominenten-Biographin (und Katzenfreundin) Lee Israel, die in den 1970er und 80er Jahren in New York ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Portraits und Biographien von Prominenten wie Katherine Hepburn, Tallulah Bankhead, Estée Lauder und der Journalistin Dorothy Kilgallan verdiente. Als Lees Werke nicht mehr veröffentlicht werden, da sie den zeitgemäßen Publikumsgeschmack nicht mehr trifft, wendet sie ihre Kunstform der Täuschung zu, angestiftet durch ihren loyalen Freund Jack...

 

Kritik:

Eine einzigartige, aber auch berührende Geschichte mit einer großartigen Schauspielerin, die die Rolle der Lee Israel sehr überzeugend und einfühlsam spielt.

Es ist immer das gleiche... Wenn man zu alt ist, wird man gegen jüngere ersetzt. Das wird in der Biografie über Lee Israel auf beeindruckende Weise erzählt.

Um im Leben was zu erreichen muss man nicht „sexy“ angezogen sein, man muss auch nicht extrem jung sein. Solange die Kleidung ordentlich ist, man nicht wie ein „Penner“ rumläuft, darf einem der Arbeitgeber gar keine Kleidungsvorschriften machen. Kaum hat man Geld, sind wieder alle recht freundlich zu einem, aber wehe man hat nicht so viel wie die anderen. Dann ist man gleich abgeschrieben.

Die Geschichte ist berührend und zu Tränen rührend. Sie präsentiert auf einfühlsame Weise, wie man sich verhält, wenn man sich in einer Notsituation befindet.

Der Soundtrack ist genauso berührend wie gefühlvoll und ist sehr gut gewählt zu der beeindruckenden Biografie.

Der Film thematisiert auf einfühlsame Weise, wie arrogant und ungerecht die Welt ist.

Wer einen nicht nimmt, wie er ist, ist es auch nicht wert, dass man über ihn nachdenkt und seine Gedanken an ihm verliert. Diese Botschaft wird in dem Film sehr gut rüber gebracht.