Benedetta

Genre: Drama, Historie, Romantik - FSK: ab 16 Jahren - Darsteller: Virginie Efira, Charlotte Rampling, Daphne Patakia, Lambert Wilson, Olivier Rabourdin, Louise Chevillotte, Hervé Pierre, Clotilde Courau,… - Produzenten: Said Ben Said, Michel Merkt, Jérome Seydoux, Fabrice Delville,… - Regisseur: Paul Verhoeven

 

Verleih: Capelight Pictures - Kinostart: 02.12.2021

 

Inhalt:

Italien im 17. Jahrhundert: Hinter den Mauern des Klosters von Pescia versetzt die Novizin Benedetta Carlini die Oberhäupter der katholischen Kirche in Aufregung, als die Wundmale Christi an ihrem Körper auftreten. Trotz anfänglicher Zweifel an der Echtheit der Sigmata steigt Benedetta als „Auserwählte Gottes“ zur Äbtissin auf. Von nun an genießt sie Privilegien in der Ordensgemeinschaft, die ihr ein geheimes Doppelleben erleichtern: Sie lässt sich von der Nonnenschülerin Bartolomea in die Geheimnisse körperlicher Lust einführen. Doch die ehemalige Klostervorsteherin Felicita kommt dem verbotenen Treiben auf die Spur…

 

Kritik:

„Benedetta“ ist eine erotische Liebesgeschichte zwischen zwei Nonnen. In der Geschichte geht es um das Leben der lesbischen Nonne Benedetta Carlini und damit lässt der Regisseur Religion und Sexualität auf nie gesehene Weise aufeinanderprallen.

Es geht um das Leben einer jungen Frau, die sich zielstrebig an die Spitze einer Männerdomäne kämpft. Ein hervorragendes Meisterwerk mit großartiger Besetzung und brillanten, schauspielerischen Leistungen von allen Schauspielern, dass man auf alle Fälle gesehen haben muss.

Eine berührende und fesselnd erzählte Klostergeschichte überrascht mit tollen Aufnahmen und einem berührenden Soundtrack.

Wer hat Angst vor Schlangen oder bekommt Panikattaken? Dann sollte man darauf verzichten sich den Film anzuschauen, da die vollkommen unvorhergesehen aus dem Nichts auftauchen.

Es ist aber auch eine Geschichte, die zu Herzen geht und wütend macht.

In der Geschichte geht es um Erinnerungen, Vergeltung, Alpträume und Folter. Es geht aber auch um Macht und Intrigen.

Alles in allem eine nachdenkliche, aufwühlende Geschichte mit großartigen, atmosphärischen Aufnahmen.

Einzigartige Kameraführungen präsentieren einen durch und durch gelungenen Film, in dem es natürlich um die Liebe geht.

Nicht zuletzt geht es aber auch um Demütigung und um die Spuren der Pest, die sich schnell und weit verbreitet.

Alles in allem eine berührende und ehrliche Geschichte, in der es um den Glauben an Jesus Christi geht.