Beautiful Boy

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Steve Carell, Timothée Chalamet, Maura Tierney, Kaitlyn Dever, Timothy Hutton, Andre Royo, Amy Ryan, Jack Dylan Grazer,…

Produzenten: Brad Pitt, Dede Gardner, Jeremy Kleiner,…

Regisseur: Felix van Groeningen

 

Verleih: NFP marketing & distribution

Kinostart: 24.01.2019

 

Inhalt:

David Sheff ist ein liebenswerter wie liebevoller Vater, der mit seiner Frau Vicky alles richtig gemacht zu haben scheint. Als ihr Sohn Nic drogenabhängig wird, kann David es nicht glauben, er kann es nicht aufhalten, und er tut alles dafür, seinen Sohn zurück zu bekommen. Während er mit Nics Lügen und Vertrauensbrüchen ringt, blickt der Film immer wieder zurück auf den Nic, wie er früher einmal war – ein rücksichtsvoller, wunderbarer Junge...

 

Kritik:

Timothée Chalamet beweist mit der packenden Performance eines jungen Mannes und seines wütenden, verzweifelten Kampfs gegen die Drogensucht in „Beautiful Boy“ erneut, dass er zu den besten jungen Schauspielern Hollywoods gehört. Seinen Durchbruch feierte er mit „Call Me By Your Name“. Für die Rolle erhielt er sogar eine Oscar-Nominierung. Auch Steve Carell, der die Rolle des Vaters spielt, brilliert hiermit in einer seiner komödiantischen Rollen.

Eltern sollten immer für ihre Kinder da sein, ihre Kinder vor Drogen, Alkohol usw... schützen. Die Botschaft wird in der Geschichte gut übermittelt.

Besonders schlimm wird es, wenn Geschwister da sind. Dann sollte man einem Kind nie das Gefühl geben, dass eines der Kinder bevorzugt wird.

Toller Soundtrack aus Rockmusik und gefühlvollen Balladen.

Gegen Einsamkeit helfen gemeinsame Unternehmungen, miteinander Spaß haben, aber man sollte seine Kinder niemals sich selbst überlassen.

Es bringt auch gar nichts, wenn man seinem Kind Schuldvorwürfe macht. Dann machen sie trotzdem weiter, weil es dann gleich doppelt so viel Spaß macht.

Der Film soll auch an alle Eltern von Kindern/Jugendlichen in dem Alter eine deutliche Warnung sein. Er zeigt was passieren kann und wie man sich verhalten sollte, damit das nicht passiert.

Ein harmonisches Familienleben ist immer eine gute Voraussetzung, dass man nicht auf die schiefe Bahn rutscht, keine Bedürfnisse nach neuem (Drogen, Alkohol) hat.

Sich gegenseitig Vorwürfe machen bringt in der Situation auch nichts. Man sollte das Kind / den Jugendlichen unterstützen, sich nicht gegenseitig anschreien.

Durch den Film bekommt man auch schnell gezeigt, wie schnell die Zeit vergehen kann. Erst waren sie noch klein, kaum ein paar Jahre später wachsen sie uns über den Kopf.

Was die Sache mit den Drogen betrifft, merkt man meist erst dann, dass man aufhören möchte, wenn es schon fast zu spät ist. Man kann zwar niemanden retten, aber man kann füreinander da sein, wenn er Hilfe braucht und diese auch annehmen möchte.

Der Film ist einfühlsam und rührt zu Tränen. Besonders dann, wenn man selbst Kinder in dem Alter hat.

Es ist der Alptraum aller Eltern, wenn auf einmal das Kind verschwindet. Der Film thematisiert die typischen Probleme eines Heranwachsenden. Sehr beeindruckend und einfühlsam, aber auch mit ein wenig Humor erzählt.

Der Film rührt gleichermaßen zu Tränen, wie er mit Humor untermalt ist.

Eltern sollten mit ihren Kindern sprechen, was z. B. passieren kann, wenn man Drogen konsumiert.

Traumhaft schöne und romantische Aufnahmen runden den ernstzunehmenden Film ab.

Wenn man z. B. vernachlässigt wird, im Gegensatz zu den Geschwistern immer zurückstecken muss, ist der Griff zu Drogen oder Alkohol schnell passiert.

Einem Drogensüchtigen, selbst wenn es der eigene Sohn/die eigene Tochter ist, sollte man kein Geld zustecken, wenn er einen darauf anspricht.

In dem Film geht es auch darum, Verantwortung und Kontrolle zu übernehmen.

Alles in allem ein ehrlicher, berührender und ernstzunehmender Film für Heranwachsende und Teenager. Wichtig ist auch, dass man Freunde und Familie hat, die hinter einem stehen. Dann schafft man es auch, von den Drogen wegzukommen.

Eine Familie ist alles, was man braucht um glücklich zu sein!

Die Musik ist sehr berührend und um ein positives Ergebnis zu erzielen reicht z. B. ein Highschool Abschluss. Das wäre schon einmal ein Anfang für eine erfolgreiche Therapie, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Nicht zuletzt geht es aber auch darum, richtige Entscheidungen zu treffen und auch mal „Nein“ zu sagen!

Seinem eigenen Kind kann man immer helfen, wenn es ihm schlecht geht. Kinder und Jugendliche brauchen viel Liebe und Geborgenheit.

Der Film macht wütend und rührt zugleich zu Tränen. Wenn ein Kind um Hilfe ruft, so muss man ihm auch helfen!