25 KM/H

Genre: Drama, Komödie

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Jördis Triebel, Wotan Wilke Möhring,…

Produzenten: Markus Goller, Oliver Ziegenbalg, Jan Gallasch, Tobias Herrmann, Martin Bachmann, Eva Van Leeuwen,

Regisseur: Markus Goller

 

Verleih: Sony Pictures Germany

Kinostart: 31.10.2018

 

Inhalt:

Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg und Christian auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in der selben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden...

 

Kritik:

25 KM/H“ ist eine ehrliche Komödie über familiären Zusammenhalt, lang vergessene Träume und den Mut, einfach mal alles anders zu machen. Es ist aber auch eine berührende Geschichte über zwei Brüder, die erst mithilfe von viel Benzin und wenig PS wieder zueinander finden und merken, dass das Blut eben doch dicker als Wasser ist.

Die Zuschauer erwartet ein rundum gelungener und unterhaltsamer Trip durch den Schwarzwald bis hin zur Ostsee und einem Abstecher nach Berlin mit traumhaft schönen Landschaftsaufnahmen.

Neben humorvollen Szenen lädt der Film auch ein, einmal in sich zu gehen und alles hinter sich zu lassen und zu vergessen. Der Film bietet Momente die zum Nachdenken anregen und zu Tränen rühren.

Alles in allem ein großartig besetzter Film, der auch mit den Gastrollen, u. a. von Jella Haase, Alexandra Maria Lara, Sandra Hüller und Wotan Wilke Möhring, überzeugt.

Der Soundtrack ist abwechslungsreich, aber auf alle Fälle sehr gelungen.