100 Dinge

Genre: Komödie

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Florian David Fitz, Matthias Schweighöfer, Miriam Stein, Hannelore Elsner, Wolfgang Stumph, Katharina Thalbach, Johannes Allmayer, Maria Furtwängler,…

Produzenten: Dan Maag, Matthias Schweighöfer, Marco Beckmann, Florian David Fitz,

Regisseur: Florian David Fitz

 

Verleih: Warner Bros. GmbH

Kinostart: 06.12.2018

 

Inhalt:

Toni liebt seine Espressomaschine. Paul liebt sein Handy. Toni kann nicht ohne Haarpillen, Paul nicht ohne seine heiligen Sneakers. Aber vor allem kann Paul nicht ohne Toni und Toni nicht ohne Paul. Aber das wissen sie nicht. Immer geht es darum, wer besser oder cooler ist, und das haben sie nun davon: Jetzt sitzen sie da, ohne Möbel, ohne Kleidung, nackt und verfroren. Und das ist erst Tag ein! 100 Tage, haben sie gewettet, müssen sie auf alles verzichten. Jeden Tag kommt nur ein Gegenstand zurück.

Und schon verheddern sie sich in Fragen, die ihnen vorher nie gekommen sind: Was braucht man wirklich? Besitzen wir unsere Dinge oder unsere Dinge uns? Gibt es den freien Willen überhaupt, und wie oft kann man eine Unterhose wenden, bevor sie auf den Sondermüll muss?

 

Kritik:

In dem Film „100 Dinge“ setzen Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer ein Zeichen gegen den ganzen Konsum, indem sie sich, wenn auch unfreiwillig, ausziehen.

Alle Menschen sind gleich, ganz egal ob mit oder ohne Geld. Im Leben spielt es absolut keine Rolle ob man gesund oder krank ist, genauso wenig spielt Geld im Leben eine Rolle. Es spielt aber auch absolut keine Rolle was man besitzt und genau das beweisen die beiden hervorragenden Schauspieler mit dem Film. Am ersten Tag besitzen sie nichts, denn alles wurde ihnen genommen. Sie bekommen täglich ein Teil zurück. Die Entscheidung ist schwer...

Jedes Unternehmen hat mal klein angefangen. Reich sein bedeutet nicht unbedingt Geld haben, denn Reichtum kann auch die Bedeutung von Familie sein oder von der Natur.

Die Thematik des Film, mit möglichst wenig auszukommen, ist sehr gut gewählt und vielleicht überdenkt ja manch einer durch den Film seine Lebenseinstellung.

Großartige Regieleistung von Florian David Fitz, aber auch hervorragende schauspielerische Leistung von Fitz und Schweighöfer, die mit der gelungenen Botschaft in dem Film hoffentlich Erfolg haben und möglichst viele Menschen davon überzeugen von ihrem hohen Ross herunterzukommen und ärmere Menschen so zu behandeln, wie auch sie selbst behandelt werden wollen, denn kein Mensch ist anders, nur weil er nicht so viel besitzt, behindert ist oder eine andere Hautfarbe hat.