Eröffnungskonzert mit Haindling zur Bräu-Kirta in Aying

Zum Auftakt der diesjährigen Bräu-Kirta hat die Ayinger Privatbrauerei keine Mühen gescheut und die sechs Musiker von Haindling ins Festzelt geholt. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz besetzt und Frontsänger Hans-Jürgen Buchner ruft immer wieder in die Menge, wie schön es doch in Aying sei. Immer wieder forderte er die Besucher zum Aufstehen auf oder lud sie zum Schunkeln ein.

Das Publikum war von jung bis alt bunt gemischt. Im Repertoire präsentierte er nicht nur traditionell bayerische Songs, sondern auch eine Mischung aus Pop und Jazz war unschwer herauszuhören. Ihre Instrumente beherrschen sie aber alle und neben den Klängen von Trompeten und Saxophon hatten sie auch ihr Können am Alphorn, an der Tuba, den afrikanischen Trommeln, tibetanischen Gongs und an Klanghölzern unter Beweis gestellt.

Als Buchner dann aber sein selbsternanntes Plastiktüten-Orchester ankündigte, ließ sich auch der letzte Zweifler im Ayinger Festzelt von der bayerischen Band überzeugen.

Für die Band, die mit einer kleinen Verspätung in Aying ankamen, weil sie noch bei einer Fernsehgala zu Gast waren, war es ein Vergnügen die Bräu-Kirta zu eröffnen.

Buchner forderte die Fans aber nicht nur zum Mitschreiben auf, als er ihnen das Rezept vom „Flugzeug Eierlikörkuchen“ musikalisch präsentierte, sondern forderte sie auch auf, beim „Finger-Yoga“ mitzumachen.

Das Publikum klatschte und sang bei den Liedern textsicher mit. Fehlen durfte an dem Abend keiner ihrer Hits. Alle hatten sie im Gepäck dabei - „Paula“, „Du Depp“, „Leit halt´s zam“ und „Hau Ruck“.

Als das Konzert auf dem Höhepunkt angekommen war, durfte auch die Filmmusik aus dem Film „Bavaria – Traumreise über Bayern“ nicht fehlen, mit der er seine Fans und alle anderen Festzeltbesucher zum Träumen und Nachdenken einlud.

Zum Schluss durfte dann auch sein absoluter Top-Hit „Bayern samma mia“ nicht fehlen und wer noch nicht stand, stand spätestens jetzt. Für Buchner war aber noch lange nicht Schluss. Er ließ es sich auch nicht nehmen, von seinem Privatkonzert für den bayerischen Ministerpräsidenten zu erzählen und davon, dass Horst Seehofer davon geträumt hat, wie er sich für eine frei fließende Donau einsetzen würde und diese dann nach ihm benannt würde, wie z. B. „Horst Donauabschnitt“.

Das Konzert dauerte fast drei Stunden. Gegen 23.00 Uhr verließen die ersten Besucher das Zelt. Eines ist sicher – Die Besucher sind glücklich und zufrieden. Da stört es auch niemanden, dass sie sich nun mit durchgeschwitzten T-shirts und nassen Haaren in der frischen Nachtluft auf den Nachhauseweg machen mussten.

 

Fotos von dem Eröffnungskonzert mit „Haindling“ gibt es genau hier https://www.pictrs.com/fotoagentur-schoenberger/9205031/haindling-eroeffnen-die-braeu-kirta-im-ausverkauften-festzelt?l=de !