Das Phantom der Oper erobert die Philharmonie in München

 

Seit über 3 Jahren erobert die Neuinszenierung vom „Phantom der Oper“ die zahlreichen Musical- und Opernfreunde in ganz Europa. Am Abend des 2. Februar waren wieder einmal die Münchner Fans an der Reihe. Das Ensemble, allen voran Deborah Sasson, Axel Olzinger und Jochen Sautter versetzte die, bis auf wenige Plätze, ausverkaufte Philharmonie in München ins Staunen.

Es ist nicht nur die Musik nach dem Original von Andrew Llloyd Webber, das sicherlich das berühmteste ist, dafür aber eine der sehenswertesten Inszenierungen. Es ist ganz schlicht eine tragische Liebesgeschichte mit Deborah Sasson in der Rolle der Christine Daaé und Axel Olzinger als Phantom der Oper.

Die Neuinszenierung lässt das Publikum eine ganz neue Atmosphäre der Pariser Oper spüren, die das Publikum in diesem Jahr wieder mit einigen Neuheiten begeistern wird. Diese Neuheiten, seien es Kostüme oder Bühnenbilder, fehlen in der Inszenierung von Webber. Es ist immer dasselbe, was die Zuschauer zu sehen bekommen.

Die Zuschauer bekommen auch zahlreiche Eigenkompositionen von den Darstellern zu hören. So z. B. Songs wie den „Engel der Musik“, „Komm Christine“, „Niemals im Leben“, aber auch „Auf geht´s“, bei dem die vereinzelten Zuschauer anfingen zu klatschen, und „Ein Traum wird wahr“ dürfen in der wunderbaren Inszenierung genauso wenig fehlen wie die Opernklassiker „O mio babbino caro“ von Puccini und „Arie Faust“ von Barbier, die in das Stück mit eingearbeitet wurden. Das Orchester brachte dazu die passende Stimmung überzeugend auf die Bühne, nicht nur bei den klassischen Stücken, sondern auch bei allen rockigen Tönen.

In diesem Jahr gab es auch wieder ein paar Neuheiten. Neben vielen neuen Kostümen wurden die Zuschauer von neuen, farbenfrohen Bühnenbildern und einer vollkommen neuen Szene auf dem Friedhof überrascht. Auch die großartigen Bild- und Videoprojektionen erzeugten auf mehreren Ebenen die Illusionen in den Raum, so dass sich die Zuschauer, ganz gleich ob in der Pariser Oper, in den Katakomben des Phantoms oder auf dem Friedhof, sehr gut in die Szenen hineinversetzen konnten.

Freunde des Musicals, aber auch der Oper durften sich mit dieser Neuinszenierung über eine stimmgewaltige und zugleich spektakuläre Produktion mit Gänsehautfeeling freuen. Deborah Sasson in der Rolle der „Christine“, Jochen Sautter als „Raoul“ und Axel Olzinger als „Phantom“ verzauberten des Publikum in der Münchner Philharmonie und für all diejenigen, die bisher noch nicht in den Genuss der Neu-Inszenierung des Musicals „Das Phantom der Oper“ gekommen sind, hier eine kurze Zusammenfassung:

Das bisher unbekannte Chormädchen Christine muss beim Galaabend zum Abschied des Operndirektors Poligny überraschend für die erkrankte Starsopranistin La Carlotta einspringen. Vor versammelter Mannschaft überraschte Christine bei diesem Auftritt mit ihrer reinen Stimme. Unter dem Publikum befand sich auch der Graf de Chagny, einer der Mäzene der Pariser Oper, der in Christine seine Freundin aus Kindertagen wiedererkennt.
An dem Abend löst auch der Tod des Bühnenmeisters, der in der Unterbühne erhängt aufgefunden wird, große Bestürzung aus. Für diesen tragischen Tod, sowie für viele andere mysteriöse Vorkommnisse wird das Phantom der Oper verantwortlich gemacht.
Von den beiden neuen Direktoren der Oper wird zwar die Existenz des Phantoms verleugnet, dennoch bekommen sie aber geheimnisvolle und absurde Forderungen wie „Die Loge 5 ist für das Phantom zu reservieren.“ oder „20000 Francs Jahresgehalt an ihn auszuzahlen.“
Die unglaublich gesanglichen Fortschritte hat Christine ihrem neuen Lehrmeister, einer Stimme, die ihr in ihrer Garderobe Gesangsunterricht gibt, zu verdanken. Ihr Vater erzählte ihr einst von dem „Engel der Musik“, von dem Christine glaubt, dass sie den Gesangsunterricht erhält.
Dieser „Engel der Musik“ ist aber das Phantom, das von unsterblicher Liebe zu ihr getrieben wird. Das Herz von Christine gehört jedoch Raoul, dem Comte de Chagny, und so kommt es zwischen ihm und dem Phantom zu einem Kampf aus Eifersucht. Während des Opernballs wird Christine von dem Phantom entführt und in seine Gemächer unter die Oper verschleppt.
Selbst die beiden Direktoren haben jetzt genug von dem Spuk und schalten die Polizei ein. Allerdings gelingt es nur Raoul mit seinem Helfer, dem geheimnisvollen Perser, bis zu den Gemächern des Phantoms vorzudringen. Die beiden gelangen aber in einen Hinterhalt wo sie von dem Phantom in Folterblöcke gesperrt werden.
Nachdem Christine das Phantom zurückgewiesen hat, ist das Phantom bereit die beiden zu töten um sich dann mit Christine und der ganzen Oper in die Luft zu sprengen.
Das Phantom besinnt sich aber letztendlich im Moment des Glaubens an die Liebe und lässt Christine mit ihrem Angebeteten gehen.

 

In der Besetzung gab es auch Neuheiten. So konnten sie in diesem Jahr doch tatsächlich einen Abschied eines Operndirektors feiern, denn an der Seite von Nils Schwarzkopf, der den Direktor „Moncharmin“ verkörpert, war in diesem Jahr erstmals Thomas Hartkopf als Operndirektor Richard zu sehen.

 

Das Phantom ist ja mittlerweile schon über 100 Jahre alt. Inzwischen gibt es aber nicht nur diese eine Inszenierung. Zahlreiche Musical- und Theaterproduktionen haben sich das Original zur Vorlage genommen und eine eigene Inszenierung daraus gemacht. So natürlich auch als Kinofilm „Die Schöne und das Biest“, welches eine ähnliche Variante ist und die Geschichte mit einer kindlichen Erzählung abrundet.

 

Mit der wunderbaren, gefühlvollen und zugleich romantischen Geschichte werden Jung und Alt in eine Dreiecksbeziehung entführt. Eine Geschichte, die zeitlos ist.

Die Besucher konnten auf alle Fälle ein deutschsprachiges Meisterwerk mit großem Orchester und natürlich mit Weltstar Deborah Sasson live erleben. Für die mitreißende Show mit hervorragender Musik wurde Sasson mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Deborah Sasson und Jochen Sautter haben die Texte gemeinsam geschrieben. Gemeinsam führten sie für das rührende und zugleich romantische Stück Regie.

 

Zum krönenden Abschluss durften sich die Freunde des Musicals, aber auch der Oper noch über zwei wunderschöne Melodien aus „La Traviata“ und „Carmen“ freuen.


Wer noch immer nicht in den Genuss der neuen Inszenierung vom „Phantom der Oper“, dass in München für tosenden und nicht endenden Schlussapplaus sorgte, gekommen ist, der darf sich die großartige Show von World Wide Events auf keinen Fall entgehen lassen. Einfach grandios, eine Show der Extraklasse, die man gesehen haben muss! Am
27. Februar geht es in den Norden von Deutschland, dann wird die Show im Kieler Schloss für Begeisterung sorgen!


Fotos von der neu inszenierten Show gibt es genau hier https://www.pictrs.com/fotoagentur-schoenberger/2122366?l=de&page=1 !