Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste

Genre: Komödie

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Karin Viard, Didier Bourdon, Valérie Bonneton, Michel Vuillermoz, Michéle Moretti,…

Produzenten: Philippe Godeau, Jean-Yves Asselin, Nathalie Gastaldo-Godeau, Brahin Chioua,…

Regisseurin: Alexandra Leclére

 

Ausstattung der DVD:

Bildformat: 16:9 – 1.85:1

Tonformat: Dolby Digital 5.1 Deutsch, Französisch, Untertitel Deutsch, Französisch für Hörgeschädigte, Dolby, PAL, Region 2

Länge: ca. 99 Min.

Extras: Entfallene Szenen

 

Vertrieb: Universum Film

DVD-Start: 08.09.2017

 

Inhalt:

Christine Dubreuil und ihre Familie gehören zur gut betuchten Pariser Oberschicht: Nichts stört die gutbürgerliche Idylle ihrer knapp 300 m² großen Traumwohnung in der prachtvollen Rue du Cherche-Midi. Außer vielleicht die ständigen Hasstiraden ihres egozentrischen Mannes Pierre, der Christine schon lange wie einen Einrichtungsgegenstand behandelt und sich stattdessen lieber den ganzen Tag lang über alle aufregt, die seiner Ansicht nach nicht so „ehrbar“ wie er sind. Ausländer, Arbeitslose oder „Gutmenschen“, wie die intellektuelle Nachbarsfamilie Bretzel und Michel, deren „linker Aktionismus“ ihm schon lange gegen den Strich geht.

Als es dann auch noch zu wöchentlichem Dauerfrost und Minusgraden in Frankreich kommt, haben Christine und Pierre plötzlich ganz andere Probleme. Die Regierung ist auf der dringenden Suche nach Wohnraum für Obdachlose und finanziell minder bemittelte Bürger, um sie vor dem Kältetod zu bewahren. So werden kurzerhand alle Wohnungen von der Regierung beschlagnahmt, die zu wenige Bewohner aufweisen können. Diese Wohnungen werden dann neuen, ärmeren Mitbewohnern zugewiesen. Nicht nur Pierre lässt sich von der neuen ungewohnten Situation zu nicht immer ganz legalen €-Mitteln greifen. Madame Christine plagt aber das schlechte Gewissen und während alle versuchen dem „Zusammenrücken“ zu entgehen, handelt sie einfach und schon bald darf sie sich über einige „unerwartete Gäste“ freuen...

 

Kritik:

Wieder einmal kommt eine Komödie, die eigentlich auch ein Drama sein könnte, in der es aktueller nicht geht. In dem Film geht es um aktuelle Themen wie Wohnungsnot und Armut. Der Film ist wirklich sehr gut dargestellt und von Anfang an fesselnd, humorvoll und spannend zugleich.

Der Film präsentiert auch sehr gut, wie sich manche Leute, die im Wohlstand leben, denjenigen gegenüber verhalten, die nichts bzw. weniger haben. Ein Thema, dass in der heutigen Zeit wirklich jeden etwas angeht! Es fängt schon in der Schule an. Der eine hat mehr und gibt an, der andere hat weniger und kann nicht mithalten.