Die Poesie des Unendlichen

Genre: Biografie, Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Dev Patel, Jeremy Irons, Stephen Fry, Toby Jones,…

Produzenten: Edward R. Pressman, Jim Young, Joe Thomas, Mark Montgomery

Regisseur: Matthew Brown

 

Ausstattung der DVD:

Bildformat: 16:9 -2.40:1

Tonformat: Dolby Digital 5.1 Deutsch, Englisch, Dolby, PAL, Widescreen, Untertitel Deutsch, Region 2

Länge: ca. 105 Min.

Extras: Interviews mit Cast & Crew inkl. Cate Blanchett, Rooney Mara und Todd Haynes, Behind the Scenes, Kinotrailer

 

Vertrieb: Wild Bunch Germany / Vertrieb Universum Film

DVD-Start: 16.09.2016

 

Inhalt:

Der 25-jährige Srinavasa Ramanujan arbeitet im kolonialen Indien des Jahres 1913 als einfacher Büroangestellter. Seine Berufung ist allerdings eine andere: Sein einzigartiges Gespür für Mathematik. Er ist wild entschlossen, seine Hingabe an die Zahlen trotz Ablehnung von Vorgesetzten und Familie zu verwirklichen. So schreibt Ramanujan an G. H. Hardy, einen bedeutenden britischen Mathematikprofessor am Trinity College in Cambridge, der die Originalität und Brillanz von Ramanujan erkennt und sich seinerseits gegen die Widerstände aus den eigenen akademischen Reihen durchsetzt, den „Rohdiamanten“ samt seiner unkonventionellen Ideen nach Cambridge zu bringen.

Ramanujan verlässt sein Land, seine Familie und Ehefrau Janaki für eine Reise ins Ungewisse. In England angekommen, kann er auf das Verständnis und Vertrauen seines Mentors Hardy bauen. Unter seiner Protektion entwickeln sich Ramanujans Theorien zu Formeln, die die Welt der Mathematik und die Haltung vieler Wissenschaftler bis heute für immer verändern sollten. Hardy plädiert unermüdlich für die Anerkennung Ramanujans durch die elitären Universitätszirkel. Sein indischer Kollege ist im kalten, abweisenden England kurz vor dem Ersten Weltkrieg ebenso ein Außenseiter wie in seinem Heimatland. Der mittlerweile schwer erkrankte Ramanujan kämpft mit letzter Kraft darum, seine Arbeiten zu veröffentlichen und ein Establishment zu überzeugen, das für seine Geniestreiche noch nicht bereit ist…

 

Kritik:

„Die Poesie des Unendlichen“ ist eine unglaubliche, aber wahre Geschichte über den Zauber purer Wissenschaft. Im Mittelpunkt des Films steht die tiefe Freundschaft von zwei Gelehrten aus unterschiedlichen Welten, deren Zusammenarbeit nicht nur die Welt der Mathematik in ihren Grundfesten erschütterte, sondern auch eine historische Schlüsselfigur der Mathematik.

Englische Arroganz gegenüber niedrigeren Personen und RASSISMUS werden in dem Film wieder einmal ganz großgeschrieben. Warum nicht auch mal jemandem aus einem anderen Land eine Chance geben, wenn er das Talent dazu besitzt.

Es handelt sich um eine sehr schöne Geschichte mit großartigen Darstellern!

Wer mit Mathematik nicht viel zu tun hat, wird in dem Film genauso schnell Gefallen finden, wie diejenigen, die sich mit all den Formeln und „Partitionen“ auskennen. Man muss also kein Mathematik-Genie sein, um den Film zu verstehen. Es ist eine wunderschöne und beeindruckende Geschichte, die die Zuschauer zu Tränen rührt!