Kindeswohl

Fiona Maye ist eine erfahrene Familienrichterin in London. Ausgerechnet in einer Phase, in der ihre Ehe mit Jack in einer tiefen Krise steckt, wird ihr ein eiliger Fall übertragen, bei dem es um Leben und Tod geht: Der 17-jährige Adam hat Leukämie, doch als Zeugen Jehovas lehnen her und seine Eltern die lebensrettende Bluttransfusion ab. Fiona muss entscheiden, ob das Krankenhaus den Minderjährigen gegen seinen Willen und den seiner Eltern behandeln darf. Die Auseinandersetzung mit dem intelligenten Jungen führt Fiona zu einer Entscheidung, die auch ihr eigenes Leben verändern wird...

 

Kritik:

Mit „Kindeswohl“ hat Ian McEwan ein Meisterwerk, dass zu Tränen rührt, geschaffen. Es ist ein bemerkenswertes Buch mit einer großartigen Thematik, die auch ein wenig wütend macht.

Kindeswohl“ ist ein wundervoll und erfrischend. Die Geschichte soll all denjenigen Mut machen und zum Kämpfen aufrufen, die in ähnlichen Situationen stecken. Die Verfilmung des Bestsellers ist eine wirklich gelungene Umsetzung des Romans von Ian McEwan.

Es handelt sich um ein beeindruckendes Sorgerechtsdrama!

Die fesselnd erzählte Geschichte, die auf dem gleichnamigen Bestseller basiert, rührt zu Tränen, ganz gleich ob man den Roman gelesen oder passend dazu die Verfilmung im Kino gesehen hat.

In Kindeswohl geht es aber auch um unerfüllte Liebe, Träume, Selbstbestimmung, ärztliche Pflichten, persönliche und religiöse Rechte.

Außerdem geht es in „Kindeswohl“ auch um Toleranz und Respekt gegenüber anderen.

Die Verfilmung ist sehr identisch zum Roman von Ian McEwan und für all diejengien, die den Film nicht verstanden hat, dem ist der Roman, der Ende Juli im Diogenes Verlag ( www.diogenes.ch ) zum Preis von 12,00 Euro erschienen ist, sehr ans Herz zu legen. Hier bekommt man nicht nur Tränen in den Augen, sondern auch garantiert eine Antwort auf alle offenen Fragen.