Das Schweigende Klassenzimmer

1956: Eine Abiturklasse reagiert auf die Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes mit einer Schweigeminute. Diese Geste zieht jedoch viel weitere Kreise als erwartet: Während der Rektor zwar zunächst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die Schüler in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutionären Akt und verlangt von den Schülern innerhalb einer Woche den Rädelsführer zu benennen. Doch die Schüler und Eltern halten trotz aller Erpressungen zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben für immer verändert...

 

Kritik:

Die Geschichte vom „Schweigenden Klassenzimmer“ ist ein spannendes, zutiefst bewegendes Kapitel aus dem Tagebuch des Kalten Krieges, dass auf den persönlichen Erlebnissen von Dietrich Garstka basiert. Garstka ist einer der insgesamt 19 ehemaligen Schüler, die 1956 mit einer einfachen menschlichen Geste einen ganzen Staatsapparat gegen sich aufbrachten.

Vor allem geht es in der Geschichte darum, dass man sich nicht alles von den Politikern gefallen lassen darf und sich auch mal wehren soll.

Eine wahre Geschichte über Mut, Zusammenhalt und über den Kalten Krieg!

 

Weitere Informationen zu diesem und vielen weiteren Buchtiteln gibt es beim Ullstein Verlag unter www.ullstein-taschenbuch.de !